Hypnose kann einen Zugang zu inneren Erfahrungen und Ressourcen ermöglichen und dabei unterstützen, körperliches Erleben, innere Wahrnehmung und Selbstregulation miteinander zu verbinden.
Heilquelle · Verkörperte Ressource
Eine Ressource wird zunächst über eine imaginative Vorstellung aktiviert. Entscheidend ist jedoch nicht das innere Bild allein, sondern der Übergang von der Vorstellung in das körperliche Erleben.
Die Ressource wird dabei als körperlich spürbarer Zustand erfahren:
beispielsweise als Ruhe, Wärme, Kraft, Sicherheit oder Verbundenheit.
So wird aus einer vorgestellten Ressource eine verkörperte Erfahrung, die über die Wahrnehmung des eigenen Körpers zugänglich und für die Selbstregulation nutzbar werden kann.
Brücke zur Ressource
Eine belastende Situation wird nicht nur gedanklich erinnert oder beschrieben, sondern auch in ihrem aktuellen körperlichen Erleben wahrgenommen.
Der Körper wird dabei zum Transferort für Regulation:
Über das körperliche Erleben kann eine bereits vertraute Ressource aus einer früheren Erfahrung aktiviert und
in die gegenwärtige Situation übertragen werden.
Eine frühere Erfahrung von beispielsweise Sicherheit, Ruhe, Kraft, Vertrauen oder Verbundenheit wird dabei nicht lediglich erinnert. Die damit verbundene körperliche Erfahrung wird erneut zugänglich und kann über den Körper in das aktuelle Erleben und damit in die gegenwärtige Selbstregulation einfließen.
Der Körper vermittelt den Transfer:
Von einer bereits erlebten Ressource
über das körperliche Erleben
in die gegenwärtige Situation.
Dabei steht nicht allein die Erinnerung an eine frühere Situation im Vordergrund, sondern das erneute körperliche Erleben der damit verbundenen Ressource.
Beide Methoden nutzen die Fähigkeit, innere Erfahrungen über
Vorstellung, Wahrnehmung und körperliches Erleben
zu aktivieren und für die Selbstregulation verfügbar zu machen.
Hypnose
kann so eine Brücke zwischen
Körper,
Geist und
Regulation
bilden.